Lux Rollers in der Vorbereitung

Rollstuhlbasketball 2. Bundesliga Süd

Spielertrainer Philipp Wosny

Nach dem Meistertitel in der Regionalliga, starten die Lux Rollers Ende September in Ulm ihre Meisterschaft 17/18 und befinden sich dementsprechend in der heißen Vorbereitungsphase.

Nachdem Spielertrainer Ewertz im Frühjahr sein Abschied bekannt gab, gelang es den Vereinsverantwortlichen schnell einen neuen Trainer zu verpflichten, Philipp Wosny, bis dahin Topscorer und Center der Lux Rollers übernimmt jene Verantwortung, wird dabei von Paul Medernach unterstützt. Wosny spielt seit 7 Jahren Basketball im Rollstuhl, trainierte bereits im Fußgänger Bereich und ist ebenfalls als Schiedsrichter in der Bundesliga eingeplant.

Die Kaderplanung gestaltete sich schwieriger da potentielle neue Spieler sehr aufwendig, teuer sind. Allerdings gelang es den Lux Rollers Valeska Finger von Trier zu verpflichten, ein junges Talent, mit viel Übersicht im Spielaufbau. Max (16) und Michael (46) Wedler stoßen von der zweiten Mannschaft hinzu, so dass Trainer Wosny über einen großen Kader verfügt, wo eine gesunde Mischung von jungen, hungrigen und andererseits erfahrenen Spielern besteht und die Motivation groß ist.

Da der aktuelle Kader insbesondere durch den Verlust von Ewertz wohl nicht aggressiv und schnell genug für die zweite Bundesliga zu sein schien, stellen sich sowohl Etienne Baudoin wie auch Joel Wagener teilweise zur Verfügung. Beide verfügen über viel Erfahrung und können das Spiel schneller gestalten, während Baudoin auch kürzer treten wollte, aber in der zweiten Mannschaft noch aktiv ist, so hat sich Joel Wagener die letzten Jahre exklusiv aufs Handbiken konzentriert, erfolgreich, sonst hätte er nicht bei den Paralympics starten dürfen. Allerdings werden beide Spieler nicht immer mit von der Partie sein.

Auch im Vorstand gab es einen Wechsel, in der Kontinuität übernahm Raymond Schintgen das Amt des Präsidenten, nachdem Luciano Fratini aus privaten Gründen nicht mehr zur Verfügung stand.

Ziel eines jeden Aufsteigers sollte erstmal der Klassenerhalt sein, da der Leistungsunterschied zur Regionalliga aber so groß ist, eine schwere Hürde für die Lux Rollers, nichts desto trotz gehen die Spieler und Trainer, Mannschaft und Vorstand optimistisch diese Herausforderung an.

Am Samstag nehmen die Lux Rollers in Köln an einem letzten Vorbereitungsturnier teil, mit dem Ziel einiges umzusetzen was in den letzten Wochen fleißig trainiert wurde. Meisterschaftsbeginn ist dann am 30ten September in Ulm, erstes Heimspiel am 14ten Oktober.

Paul Medernach

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